
In meinem Herzen wohnt
ein Kind.
Fühlt sich geborgen, zugehörig, geliebt.
In manchen Momenten
sind wir eins.
Es spielt am Bach,
hat die nackten Füße im kühlen Nass,
einen glatten Stein in der Hand
und beobachtet neugierig die Natur
um sich herum.
Es ist gelassen, zufrieden, zuversichtlich.
Lebt im Hier und Jetzt.
Weiß, dass es einen Platz in meinem Herzen hat.
Weiß, dass es irgendwohin gehört.
Es ist nicht allein.
Unter Menschen versteckt es sich,
will nicht wieder verletzt werden.
Auch ich will nicht, dass es wieder verletzt wird
und lasse es,
alleine am Bach spielend, zurück.
Und der Platz in meinem Herzen ist leer,
ich fühle keine Geborgenheit, Zugehörigkeit, Liebe.
Ohne es fehlt mir die Gelassenheit, Zufriedenheit und Zuversicht
um unter Menschen ICH sein zu können.
In diesen Momenten sind wir nicht eins, bin ich allein.
Aber ich will es nicht dem Schmerz aussetzen.
Es soll dort am Bach spielen, neugierig und offen bleiben
und niemals erwachsen werden müssen.
Niemals das Leid erfahren, das ich kenne.
Das noch auf es wartet.