Am Anfang war der Schmerz.
Ein tiefes, schwarzes, alles verschlingende Loch.
Kurze Momente an der Oberfläche,
doch kein dauerhafter Halt.
Viele wendeten sich ab,
überfordert vom Schmerz.
Nach und nach
baute ich kleine, fragile Inseln in der Schwärze,
über dem Abgrund,
reichte mit selbst eine Hand.
Jetzt stehe ich auf festem Grund, aber
ich spüre die Dunkelheit unter mir,
sie ist immer da, ich kann jederzeit
einbrechen, teilweise oder ganz in ihr versinken.
Ich bleibe auf dem von mir gebauten Boden,
traue den Inseln der anderen nicht,
auch wenn sie behaupten sie seien sicher.
Zu oft wurde mir
der Boden unter den Füßen weggezogen,
wurde ich von privatem Boden verbannt.
Ich traue euch nicht mehr,
ich falle zu schnell
zurück in die Dunkelheit.
